Weiterbildung muss Teilnehmende fördern und spürbaren Nutzen bringen. In der Praxis scheitert Lernen seltener am Willen, häufiger am Alltag: zu wenig Zeit, zu viele Unterbrechungen, unterschiedliche Vorkenntnisse. Und weil der Alltag bei jeder Person anders aussieht, braucht Lernen Formate, die sich flexibel einfügen.
Warum wir auf selbstbestimmtes, multimodales Lernen setzen
Menschen lernen unterschiedlich: manche hauptsächlich durch Sehen, andere besser über Hören. Manche wollen lieber erst einmal lesen, andere bevorzugen das Ausprobieren oder können sich Inhalte am besten im Austausch mit anderen erschließen. Genau hier setzt ein modernes Lernkonzept an: Es bietet verschiedene Zugänge zum gleichen Inhalt, ohne die Teilnehmenden zu überfordern.
In der Dr. Birn Akademie setzen wir auf selbstbestimmtes Lernen und multimodale Lerninhalte: Lernhefte, kurze Videos mit Lernziel-Kontrolle und Podcasts, alles sauber aufeinander abgestimmt.
Der rote Faden und die Lernziele werden von uns Dozierenden vorgegeben. Das liefert den didaktischen Anker, daraus werden alle weiteren Lerninhalte abgeleitet. So bleibt das Lernen verständlich, unterhaltsam und anschlussfähig, auch ohne Vorwissen.
Wichtig ist uns dabei: Multimodal bedeutet nicht „mehr Material“, sondern „bessere Passung“. Teilnehmende sollen den Einstieg wählen können, der zu ihrer Situation passt, und trotzdem sicher sein, dass alles auf dasselbe Lernziel einzahlt.
Warum multimodal so wirksam ist
Multimodales Lernen wirkt, weil es unterschiedliche Lerntypen und unterschiedliche Alltagssituationen berücksichtigt, ohne die Inhalte zu verwässern.
- Das Lernheft gibt Struktur und Orientierung. Es liefert alle Kursinhalte jederzeit zum Nachlesen und unterstützt dabei, den Überblick zu behalten.
- Für visuelle Lerntypen machen Videos Inhalte greifbar. Zusammen mit den Lernziel-Quizzes wird aus „gesehen“ auch wirklich „verstanden“.
- Der Podcast bietet auditiven Lerntypen die Möglichkeit, Wiederholung in den Alltag zu integrieren: zwischen zwei Terminen, auf Reisen oder beim Spazierengehen.
- Für Menschen, die am besten durch praktische Übungen und im Austausch mit anderen lernen, helfen Übungsaufgaben und Gruppenarbeit. Hier können Kursteilnehmende gemeinsam praktische Anwendungsbeispiele bearbeiten, diskutieren und voneinander lernen.
So entsteht ein Lernmix, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Transfer ermöglicht: Inhalte sollen im Arbeitsalltag anwendbar werden.
Wie Künstliche Intelligenz bei uns das menschliche Lernen unterstützt
KI ist bei uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das die Produktion beschleunigt, ohne die didaktische Führung aus der Hand zu geben. Auf Basis der von uns definierten Lernziele und eines grob skizzierten roten Fadens entsteht zunächst KI-gestützt das Lernheft.
Nach der Qualitätskontrolle leiten wir daraus mit Hilfe unserer KI-Tools konsistente Lernformate ab:
- Videos, die kapitelweise am Lernziel ausgerichtet sind
- Lernquizzes, die Verständnis und Transfer prüfen
- Übungsaufgaben, die die Anwendung im Alltag fördern
- Podcast-Folgen, die Wiederholung und Festigung erleichtern
Der Vorteil: Inhalte bleiben konsistent, weil alle Formate aus derselben didaktischen Grundlage entstehen. Gleichzeitig können wir schneller hochwertige Lerninhalte bereitstellen und gezielt dort nachschärfen, wo Teilnehmende erfahrungsgemäß Fragen haben.
Multimodales Lernen bietet also mehrere "Köder": Lernheft, Video und Podcast. So findet am Ende jeder „Fisch“ das, was ihm am besten schmeckt...